Linien, Farbe und räumliche Setzungen greifen die Bewegungen im Gebäude auf. Im Zusammenspiel entstehen Verdichtungen, Richtungen und ein neuer Rhythmus im Raum.
Im Eingangsbereich der Schule entfaltet sich eine strukturierte Dynamik aus Linien, Farben und Licht. Die Architektur wird neu interpretiert, historische Rundbögen in eine abstrahierte, kubische Formensprache übersetzt. Linien entstehen durch das Freilassen der weißen Wandflächen, während der Raum selbst in dunklem Anthrazit gehalten ist. Vom Eingang bis zur Empore verdichten sich diese Strukturen.
Zehn farbige Aluminiumrohre setzen lebendige Akzente, brechen die strenge Ordnung auf und verdichten sich zu einem offenen „Nest". Spinde, Licht und Schatten sind in die Gestaltung integriert, sodass ein Raum entsteht, der Perspektiven öffnet und sowohl Schutz als auch Aufbruch erfahrbar macht.

